Kreisjugendfeuerwehr (KJF) Ansbach 2021

 

Wie sieht die Kreisjugendfeuerwehr Ansbach der Zukunft aus?

Um diese Frage zu beantworten, veranstaltete die Kreisjugendfeuerwehr Ansbach am 19.03.2016 einem Ziele- und Entwicklungsworkshop. Hierzu trafen sich engagierte Jugendwarte aus dem gesamten Landkreis Ansbach im Feuerwehrgerätehaus in Wörnitz. Insgesamt 13 Teilnehmer folgten der Einladung von Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Bitter zur Standortbestimmung und der Erarbeitung von Zielen und Maßnahmen für die Jugendarbeit in den Feuerwehren der Region.

Eine externe Moderatorin führte die Jugendwarte aus Dinkelsbühl, Dürrwangen, Reichenau, Rothenburg, Schillingsfürst, Windsbach und Wörnitz durch den Tag. Zusammen wurde versucht eine gezielte Vorgehensweise zu erarbeiten. Zusätzlich wurden Pausen für einen Erfahrungsaustausch genutzt und die Vernetzung untereinander vorangetrieben.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden, mit Blick auf die aktuelle Situation im Landkreis Ansbach, Stärken und Schwächen beleuchtet sowie die Bereiche definiert, in denen, nach Ansicht der Akteure, Verbesserungsbedarf besteht. Man war sich einig, dass nur durch die direkte Ansprache von Probleme eine Veränderung eingeleitet werden kann. Danach folgte ein gedanklicher Zeitsprung in die Zukunft. Gemeinsam erarbeiteten die Anwesenden ihr Leitbild „Kreisjugendfeuerwehr 2021“. Darauf aufbauend, wurden die wichtigsten Handlungsfelder definiert und ein erster Maßnahmenplan erstellt.

Dabei waren sich alle einig, dass die Zusammenarbeit untereinander nach dieser Auftaktveranstaltung weiterhin gepflegt und intensiviert werden muss. In diesem Zusammenhang wurde schnell sehr deutlich, dass neue Ideen verfolgt werden müssen, um Kinder und Jugendliche zu gewinnen und langfristig zu binden. Eine der ersten Maßnahmen soll sein, eine eigene Homepage zu erstellen und diese flächendeckend bekannt zu machen.

Feuerwehrführung zu Gast

Kurz vor Ende des arbeitsreichen Tages besuchten Kreisbrandrat Thomas Müller sowie die Kreisbrandinspektoren Friedrich Schaufler, Werner Tischer und Holger Frohwieser die Teilnehmer vor Ort und informierten sich über die Ergebnisse. Kreisbrandrat Thomas Müller zeigte sich erfreut über die guten Ideen und das gezeigte Engagement. Er ermutigte die Teilnehmer, jetzt „dran zu bleiben“ und die bisher erarbeiteten Ansatzpunkte in einem Gesamtkonzept zusammenzuführen.

Nachdem nun bereits einige Zeit vergangen ist und auch der ein oder andere Punkt bereits abgehakt wurde, sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich die Kreisjugendfeuerwehr Ansbach in Zukunft neu aufstellen wird. Weitere Personen werden Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Bitter unterstützen, um alle Bereiche der Jugendarbeit abzudecken.